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Letzte Aktualisierung:

26.10.2017

Ausstellen

Was sollte man vorher üben?

Das wichtigste Kriterium um einen Hund ausstellen zu können ist - er muß sich anfassen lassen - auch von Fremden. Denn wenn der Richter den Hund nicht anfassen kann um ihn zu bewerten, ist eine Beurteilung nicht möglich und Sie werden aus dem Ring verwiesen.

 

Das am leichtesten zu erlernende Kriterium ist an der Leine zu laufen. Dies können Sie schon in der Hundeschule und bei jedem Spaziergang üben. Der Hund muss an der linken Seite geführt werden und sollte möglichst "Fuß" gehen. Im Ring wird meistens im Kreis gegangen (gegen den Uhrzeigersinn ), das kann man im Garten bzw. überall üben.

 

Was noch geübt werden muss, ist die Präsentation Ihres Hundes.

Der zur Beurteilung vorgeführte Hund übt als Ganzes, als Gestalt, als Lebewesen, als Rassetier auf den Richter einen Eindruck aus.

Größe, Form, Ebenmaß, Haltung, Bewegung und Verhalten gegen die Umgebung fließen zu einem Gesamtbild, zu einem Allgemeineindruck zusammen.

Gewöhnlich wird der Hund in der Seitenansicht gemustert. Um die Haltung und das Format richtig festzustellen, ist zu raten, dies in einer Entfernung von einigen Metern durchzuführen.

 

Dies hört sich alles sehr kompliziert an, ist aber meistens gar nicht so schwer.

 

Soll die Rute hochgetragen werden, halten Sie diese einfach an der Rutenspitze hoch, damit der Richter beurteilen kann wie hoch bzw. wie tief die Rute sitzt.

 

Kopf erhoben - die meisten Hunde schnüffeln gerne herum, das soll ihnen vergönnt sein, trotzdem müssen sie lernen, dass sie den Kopf auch mal für ein paar Sekunden oben halten sollen. Einfach mit zwei Fingern unter dem Kinn den Kopf anheben und wenn sie ganz artig waren natürlich ausgiebig loben. Mit der Leinenhaltung (Ausstellungsleine = Leine in der Farbe des Hundes) können Sie auch sehr viel dazu beitragen.

 

Achten Sie besonders auf die Pfotenstellung. Diese sollten weder nach außen noch nach innen gedreht sein.

 

Wenn Ihr Hund dies einigermaßen beherrscht, sollten Sie damit anfangen die Zähne zu kontrollieren, das heißt, die Lefzen so weit hochziehen damit man die Zähne sehen kann. Dies muss sich der Hund einige Sekunden gefallen lassen und wenn er ganz brav stillgehalten hat LOBEN. Wenn er all dies akzeptiert, sollten Sie damit beginnen, dass jemand anderer Ihren Hund überall berühren kann und problemlos die Zähne herzeigt. Die Personen sollten öfters gewechselt werden, bis es keine Probleme mehr gibt. Der Richter wird dies bei der Ausstellung ebenfalls tun.

 

Es ist aber auch kein Problem wenn Sie es nicht richtig hinkriegen, sagen Sie dem Richter Bescheid, dass Sie Neuling sind und nicht wissen wie Sie Ihn richtig stellen sollen, die meisten Richter erklären es und bringen Ihren Hund in die richtige Stellung.

 

Autofahren - auch noch wichtig. Ihr Hund sollte keine Probleme dabei haben, denn ein Hund der sich während der Fahrt zur Ausstellung nicht wohl fühlt oder erbricht, wird sich im Ring nicht frei zeigen und das kann eine schlechtere Bewertung bedeuten.

Was sollte man mitnehmen?

 

  • Futter und Leckerli
  • Wasserschüssel
  • Leine - wenn möglich eine Ausstellungsleine (in der Farbe des Hundes)
  • Bürste und Kamm
  • Transportbox oder ähnliches wohin Ihr Hund sich zurückziehen kann
  • Sicherheitsnadel oder ähnliches um Ihre Startnummer an Ihrer Kleidung zu befestigen
  • Europäischer Heimtierausweis (Impfpass)!!! Tollwutimpfung muss mindestens 30 Tage zurückliegen und darf nicht älter als ein Jahr sein
  • Ahnentafel des Hundes
  • Championnachweis
  • Quittung über die Bezahlung der Meldegebühr
  • Sitzgelegenheit (Klappstuhl)

Wo erfahre ich wann und wo Ausstellungen sind?

  • Im Vereinshaus des V.A.S.Z.
  • im ÖHU-Hundejournal
  • auf der Homepage der ÖHU (www.oehu.at)